Dies ist ein Spiel auf Zeit. (Die Stop­uhr wird oben ein­ge­blen­det) BEREIT ?

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Was kon­su­miert wird (z.B. in Essen) muß vor­her pro­du­ziert wer­den. Kaf­fee, Kakao, Zucker, Baum­wolle – kom­men auch heute aus dem ‘Glo­ba­len Süden’ (Afrika, Bra­si­lien, Indo-China); Worum geht es den Bil­dungs­an­ge­bo­ten in Kaf­fee­gar­ten (und auch im Tropenhaus)? 

‘Wo kommt meine Pro­dukte her ? Wie mache ich da einen Kreis­lauf raus, dass ich mög­lichst wenig ent­sor­gen muss, son­dern dass es wie­der genutzt wer­den muss wie bei Plas­tik zum Bei­spiel.’ (O‑Ton Dodo Schulz, EXILE)
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BnE – Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung – ist ein Pro­gramm der UNESCO (United Nati­ons Edu­ca­tio­nal, Sci­en­ti­fic and Cul­tu­ral Orga­niz­a­tion) und SDGs – Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals – Ziele für Nach­hal­tige Entwicklung

Das Stadt­ge­biet von Essen ist etwa 210 Qua­drat-Kilo­me­ter groß. Zieht man die Flä­che des ‘Vir­tu­el­len Grün’ ab, mit dem Essen mit Kaf­fee, Kakao, Zucker und Baum­wolle aus dem Aus­land ver­sorgt wird – blei­ben nur noch 80 Qua­drat-Kilo­me­ter (38%). Das ist unge­fähr so groß wie…

Wup­per­tal > Ober­hau­sen > Wattenscheid
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‘Hier drau­ßen am van Eupen Haus, sieht man, wie sich das ver­hält, wenn wir in Essen den Kakao, die Baum­wolle und den Zucker hier in Essen auf der Flä­che der Stadt Essen anbauen müss­ten. Das würde hei­ßen von der Stadt Essen wür­den etwa 38 Pro­zent der Flä­che übrig­blei­ben, um alle ande­ren Bedürf­nisse der Stadt Essen zu stil­len, um Woh­nen zu ermög­li­chen, um Zwie­beln anzu­bauen, um Kar­tof­feln anzu­bauen und viel­leicht andere Land­wirt­schaft zu betrei­ben.’ (O‑Ton Dodo Schulz, EXILE)

Das Baede­ker­haus steht auch für eine lange Ver­lags­ge­schichte der Unter­neh­mer­fa­mi­lie Baede­ker. Mit Anfän­gen im 18ten Jahr­hun­dert. Wann wurde das aktu­elle Baede­ker­haus gebaut ?

Das Baede­ker­haus hat eine lange Buchhandels-Verlagsgeschichte. 
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‘Das Baede­ker­haus heißt nach den Leu­ten und der groß­bür­ger­li­chen Esse­ner Fami­lie, die die­ses Haus (…) erbaut haben. Und einer die­ser Fami­li­en­mit­glie­der die­ser wirk­lich groß­bür­ger­li­chen Fami­lie war der Diede­rich Baede­ker.’ (O‑TON Bar­bara Scheider)

Bota­ni­sche Gär­ten – sind in Funk­tion und Geschichte – ver­gleich­bar mit…

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‘…sind quasi die Loca­ti­ons für die Völ­ker­schauen gewe­sen…’ (O‑TON Rebekka Habermas)
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‘Es gibt also die bota­ni­schen Gär­ten, aber vor allem auch die Zoos sind quasi die Loca­ti­ons für die Völ­ker­schauen gewe­sen und Zoos fast noch fast noch häu­fi­ger als bota­ni­sche Gär­ten, wo dann ja man sozu­sa­gen den Afri­ka­ner vor den Giraf­fen angu­cken konnte, im Grunde genau als Teil des Giraf­fen­ge­hege ist’ (O‑TON Rebekka Habermas)

Wel­che Rolle haben Bota­ni­sche Gär­ten für den Kolo­nia­lis­mus gespielt ?

Boden­schätze wie Gold und Dia­man­ten wur­den – in den Deut­schen Kolo­nien – his­to­risch spä­ter – bzw. nie im grö­ße­ren Umfang abgebaut.
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Es ging – bei den wirt­schaft­li­chen Dimen­sio­nen des Kolo­nia­lis­mus – oft vor allem um Kaf­fee, Kau­tschuk, Sisal ; aus euro­päi­scher Sicht – nicht-hei­mi­sche Pflan­zen, die oft auch wis­sen­schaft­lich, bota­nisch unbe­kannte waren. Sisal für Fasern und Kau­tschuk aus Gum­mi­bäu­men, bei­des in der Zeit – lange vor Che­mie und Kunst­stoff­pro­duk­tion. Gum­mi­pro­dukte waren schon Ende des 19ten Jahr­hun­dert im boo­men­den Fahr­rad­markt für Rei­fen – und spä­ter für die Auto­mo­bil­in­dus­trie in gro­ßen Men­gen gefragt.

Die Idee vom ‘Vir­tu­el­len Grün’ im Bil­dungs­pro­gramm des Kaf­fee­gar­ten­Ruhr behan­delt – und ver­an­schau­licht – was ?

‘Und wir haben gesagt, ana­log zum Thema vir­tu­el­les Was­ser nen­nen wir diese Flä­chen unser vir­tu­el­les Grün’ (O‑TON Dodo Schulz)
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‘Der Fokus unse­rer Arbeit hier liegt aber dar­auf : Wie sind die Aus­wir­kun­gen unse­res Kon­sum im glo­ba­len Süden?’ (O‑TON Dodo Schulz)

QUIZ-Kaf­fee­gar­ten­/­Gruga
‘We can­not really say you’re brilliant’ 

…aber Du hast es ver­sucht ; herz­li­chen Glück­wunsch – fürs nächste Mal ; für den nächs­ten Ver­such. Höre doch auch noch­mal das Audio—vieles fin­dest Du hier auch 1:1 erzählt ; manch­mal hilft aber auch ‘um die Ecke-Denken’.
Nice!, Ganz Nett, Schon ganz gut !

Du bist auf dem bes­ten Weg, Dir die Zusam­men­hänge vom mor­gend­li­chen Kaf­fee (Espresso bis cof­fee-to-go) oder auch den Kakao­wür­fel in der Schul­kan­tine zu ergrün­den. Zusam­men­hänge, die auch die ganz unter­schied­li­chen Schön­hei­ten von Gum­mi­baum und Lotos­blüte im Blick haben.
Super !

Bril­li­ant ! Du bist offen­bar eine gute Zuhöe­rin oder Zuhö­rer. *in u2013 und/​oder Du weisst sowie schon aller­lei u00fcber Bis­marcks Poli­tik, seine Zeit und wie das mit Essen zusammenhu00e4ngt. Wei­ter so ! (es gibt noch wei­tere Sta­tio­nen, Audio-Bei­tru00e4ge und Quize)

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