Deine Rallye-Area

Rund um den Essener Markt

Info / Gebrauchs­an­lei­tung

Wie funk­tio­niert die RALLYE ?
Das Spiel­feld ist über­schaubar – und alle 3 Stationen liegen eng beiein­ander : Krupp-Denkmal, Stadt­wunde (Porsche­platz) und Essener Dom.
Hier gibt es jeweils ein Fragen & Aufgaben-Programm am smartfon.
Anlei­tung :
Beant­wortet die Fragen, die eine nach der anderen einge­blendet wird.
Um sie zu beant­worten, müsst ihr verschie­dene Dinge tun : nach­denken,
an Ort und Stelle etwas nach­sehen, kurze Texte lesen, einen Audio­bei­trag hören, etwas suchen & ’nach­spielen’, foto­gra­fieren.
Technik :
Ihr solltet pro Gruppe mindes­tens ein Smart­phone oder Tablet zur Verfü­gung haben.

Am Ende bekommst Du ein virtu­elles Zerti­fikat mit Punkten ange­zeigt – das anzeigt, wie viel Wissen ihr über die kolo­nialen Hinter­gründe der Stadt Essen bewiesen habt.
(Am besten machst du davon ein Bild­schirm­foto)
Unter­wegs sammelst Du auch ‘Beweise’ und ‘Fund­stücke’ in Foto­form – und alles zusammen präsen­tierst Du am Ende deiner Rallye­lei­tung als Trophäe.

Wieviele Gruppe ihr bildet, wo ihr euch wieder­trefft und wie ihr die Gewinner/​teams benennt – das macht ihr mit euren Lehrer*innen aus.

STATION : KRUPP-Denkmal

Die Familie und das Unter­nehmen KRUPP stehen wie kaum andere Unter­neh­mer­fa­mi­lien für den indus­tri­ellen Aufschwung des Ruhr­ge­biets. Dabei – die Geschichte der Familie KRUPP und ihres Reich­tums hat eine kolo­nia­lis­ti­sche Vorge­schichte – die sich am Kaffee und dem Kaffee­handel erzählen lässt.

Die RALLYE Fragen & Aufgaben

Dies ist ein Spiel auf Zeit. (Die Stopuhr wird oben einge­blendet) BEREIT ?

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Wählt jemanden aus, der den Info­text zur Krupp-Statue vorliest – und hört ihn euch an. (Den Info­text findet ihr auch in den HINWEISEN)

Quelle : Wikipedia/​Status : gemein­frei
INFO­TEXT KRUPP-STATUE : Für die Entwick­lung der Stadt und das Leben in Essen ist die Rolle Krupps von immenser Bedeu­tung. Ob Krupp-Sied­lungen, Konsum­an­stalten, die Krupp­schen Kran­ken­häuser… Noch immer steht Krupp für Fort­schritt, Quali­täts­ar­beit und den Mythos der Ruhr­in­dus­tri­ellen schlechthin. Doch wer hätte gedacht, dass noch weit vor der Berühmt­heit des Essener Stahl-Unter­neh­mers wesent­liche Anteile des Kapi­tals für die erste Hütte durch den Handel und Schmuggel mit Kolo­ni­al­waren erwirt­schaftet wurden ? Und welche Rolle spielen hierbei Migra­tion, das ehema­lige Haus am Flachs­markt sowie das kauf­män­ni­sche Geschick der Krupp-Frauen ?
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Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Welchen Spitz­namen hatte Alfred Krupp ? (Zwei Antworten sind richtig)

Please select 2 correct answers

Was war das Kern­ge­schäft der Firma Krupp ?
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Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Alfred Krupp wurde als Stahl­baron und Kano­nen­könig beti­telt, benannt nach seinen wich­tigsten Produkten : dem Stahl und den Kanonen.

Was ist auf der Rück­seite des Denk­mals einge­schrieben ?

Wer hat das Denkmal aufge­stellt ? Warum ?
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Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Als wich­tigstem Unter­nehmer der Stadt dankten die Essener Bürger Alfred Krupp für seine Bemü­hungen für die Stadt Essen. 1899 wurde das Denkmal aufge­stellt, die Ansprache erfolgte durch den dama­ligen Ober­bür­ger­meister Erich Zwei­gert.

Macht ein Foto von der Inschrift.

Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Was ist rechts unter Alfred Krupp zu sehen ?

Für welche unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit war Alfred Krupp vor allem bekannt ?
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Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Schon in der Bron­ze­zeit wurden Ambosse zur Werk­zeug­schmiede verwendet. Beim Amboss handelt es sich also seit Jahr­hun­derten um ein Werk­zeug wie auch um ein Symbol (ein Sinn­bild) für Metall­ver­ar­bei­tung. Im konkreten Fall verweist der Amboss auf die Arbeit in den Krupp’schen Guss­stahl­fa­briken.

Macht eine Klopf­probe – Woraus besteht die Statue ?

Marmor = antik, Bronze = nobel, Stahl = prag­ma­tisch und modern
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Viele Statuen im öffent­li­chen Raum werden aus Bronze gegossen. Bronze gilt als nobler als Stahl, ist aber leichter (durch Guss) zu verar­beiten als Mamor, der behauen werden muss.

Der Inschrift zufolge : Wer adres­siert hier wen ?

Wer hat die Statue in Auftrag gegeben ?
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Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Die Statue soll den Beitrag würdigen, den Alfred Krupp zum wirt­schaft­li­chen Aufschwung der Stadt Essen geleistet hat.

Wählt jemanden aus, der bzw. die die Körper­hal­tung der Statue für ein Foto nach­ahmt. Wie fühlt sich diese Körper­hal­tung an ?

Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Alfred Krupp sollte als erfolg­rei­cher Unter­nehmer und starke Persön­lich­keit darge­stellt werden (So, wie sie die bürger­liche Gesell­schaft jener Zeit anstrebt)

In welcher Posi­tion ist Alfred Krupp darge­stellt ?

Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Die stehende und leicht zurück­ge­lehnte Haltung lässt Krupp sowohl selbst­si­cher als auch besonnen wirken.

Stellt euch neben die Statue. Was seht ihr ?

Welche Sehens­wür­dig­keiten befinden sich in unmit­tel­barer Umge­bung der Statue ?
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Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Die Krupp-Statue befindet sich im gesell­schaft­li­chen, bürger­li­chen Macht­zen­trum der Stadt Essen.

Hört euch das Audio an. (hört insbe­son­dere darauf : was hat die Forsche­rInnen hinsicht­lich der Geschäfts­an­fänge der Krupps über­rascht?)

Peter Hiedl Sabine Jecht Alex Kunkel, (in der Reihen­folge des Auftritts) Peter Hiedl : “Was hat Essen als Stadt, über­haupt mit Kolo­nien oder mit kolo­nialen Errun­gen­schaften zu tun ? (…) Gibt es irgend­welche Vorläufer, die weiter zurück­gehen und die diesen städ­ti­schen Reichtum irgendwo begründen ? Kommt es irgendwo aus dem Nichts so eine Ansamm­lung von Vermögen, die dann in Bergbau oder in Stahl­pro­duk­tion über­geht?“ +++ Sabine Jecht : “Ein Verbin­dungs­stück war der Kaffee­handel der Firma Krupp. Das hat uns auch sehr über­rascht, dass die Firma Krupp ursprüng­lich gar nicht mit Stahl zu tun hatte, sondern mit Kolo­ni­al­waren. (…) Der Stamm­vater der Familie hier in Essen, das war Jodocus Krupp und der betrieb seit 1732 in Essen ein Kolo­ni­al­wa­ren­ge­schäft und hat großen Wert auf dieses Kaffee­ge­schäft gelegt.” +++ Alex Kunkel : “Also könnte man sagen, dass die ursprüng­liche Akku­mu­la­tion* von Krupp unter anderem durch die soge­nannten – man nannte das damals tatsäch­lich so – Profit­bohnen entstand” +++ *Bedeu­tung des Wortes Akku­mu­la­tion : [An]häufung, [Auf]häufung, [An]sammlung, Spei­che­rung Anhäu­fung von Reichtum, beson­ders von Produk­ti­ons­mit­teln “die Akku­mu­la­tion von Kapital”
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Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Die Krupps waren noch vor den Anfängen in der Stahl­ver­ar­bei­tung erfolg­reiche Kauf­leute.

Kaffee­im­port war damals äußerst profi­tabel – Wie ist die Situa­tion heute ?

Wie sieht das Kaffee­an­gebot in Super­märkten aus ?
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Fairtrade-Händler bemühen sich, die gerechte Entloh­nung z.B. von Kaffee­bauern zu garan­tieren. Fairtra­de­pro­dukte sind an bestimmten Logos zu erkennen.

Rallye : Krupp-Denkmal
Alles erle­digt !
Ihr habt alle Rallye­fragen zum Krupp-Denkmal beant­wortet. Notiert euch eure Punkt­zahl und geht zur nächsten Station / eurem Treff­punkt.
STATION : STADT­WUNDE

Die Stadt­wunde und ihre Geschichte (von Porsche, Raketen, Zwangs­ar­beit usw. – und der Frage, ‘was hat das mit Kolo­nia­lismus zu tun?’ – und ‘warum muss man das alles wissen?’)

Die RALLYE Fragen & Aufgaben

Dies ist ein Spiel auf Zeit. (Die Stopuhr wird oben einge­blendet) BEREIT ?

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Wählt jemanden aus, der den Info­text zur Stadt­wunde vorliest – und hört ihn euch an. (Den Info­text findet ihr auch in den HINWEISEN)

Was wissen wir eigent­lich ? Warum wissen wir bestimmte Dinge, während uns andere verborgen bleiben ? Wohin schauen wir, wenn wir Geschichte betrachten ? Den Kolo­nia­lismus hinter uns zu lassen, setzt voraus, dass wir uns mit ihm ausein­an­der­setzen und die Stütz­pfeiler erkennen, auf denen unser Handeln, unsere Politik, unser Leben aufbauen. Wir haben die Chance, Verbor­genes auszu­graben – wenn wir es wollen. Wie zum Beispiel stehen der Kolo­nia­lismus und das, was während der Zeit des Natio­nal­so­zi­laismus geschehen ist, mitein­ander in Zusam­men­hang – und was können wir davon lernen ? Der Platz ist nicht einfach zu finden aber er ist vorhanden und wirksam. Er liegt unter den Eingang zur Rathaus-Gallerie, der Zugang erfolgt über den Trep­pen­ab­gang, rechts – oder man erreicht den Ort über die Seiten­straße ‚Zwöl­fing‘. Es ist kein wirk­lich guter Ort – etwa zum Sitzen und Verweilen. Auch die Stufen der ‚Stadt­wunde’ sind ja mitt­ler­weile vergit­tert und zuge­mauert. Immerhin ist aber alles über­dacht – falls es regnet. Und unter Kopf­hö­rern des Audio­guides sind die Park­haus­ge­räu­sche der parkenden und durch­fah­renden Autos auch nicht ganz so laut. Hier im Audio­guide kann man sogar die Busse und Stra­ßen­bahnen der Nach­kriegs­zeit hören, die hier am ‚tabula rasa‘-Porscheplatz verkehrt haben…
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Woran erin­nert die Essener “Stadt­wunde”?

Es geht um Verbre­chen während des Zweiten Welt­kriegs.
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Dort, wo sich jetzt der Porsche­platz befindet, stand während der NS-Zeit das Zwangs­ar­bei­ter­lager “Schwarze Poth”.

Wie gelangt man zur Essener Stadt­wunde ? Und – wie fühlt man sich an diesem Ort ?

Wie seid ihr vom Porsche­platz aus her gelangt ?
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Die “Stadt­wunde” ist schwer zu finden, wenn man nicht gezielt nach ihr sucht.

Wie viele Baum­stämme stützen die Stadt­wunde ?

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Was könnten die Baum­stämme bedeuten ?

Bei der “Stadt­wunde” handelt es sich um einen Gedenkort an die NS-Zeit.
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Die Stämme erin­nern an das KZ-Buchen­wald, in dem viele der Arbeiter ermordet wurden.

Schaut auf der Info­tafel nach – wie lange exis­tierte das Lager ?

Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Zu welcher Arbeit wurden die Gefan­genen des Lagers gezwungen ?

Die Arbeit war extrem gefähr­lich
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Die Gefan­gene erfuhren keine Achtung ihres Lebens oder ihrer Sicher­heit.

Schaut euch die Graf­fiti ganz rechts vorne in der Stadt­wunde an. Was steht dort geschrieben ?

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Foto­gra­fiert das Graf­fito durch die Gitter­stäbe hindurch. Besprecht, wie sich der Gedenkort in den öffent­li­chen Raum einfügt.

Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Hört euch die Aussagen von Austen Peter Brandt an. Austen Peter Brandt wurde 1952 in London geboren und hat seine Kind­heit und Jugend in Essen verbracht und danach Theo­logie studiert. Der deutsch-britisch-nige­ria­ni­sche evan­ge­li­scher Pfarrer arbeitet heute in Duis­burg.

Austen Peter Brandt wurde 1952 in London geboren und hat seine Kind­heit und Jugend in Essen verbracht und danach Theo­logie studiert. Der deutsch-britisch-nige­ria­ni­sche evan­ge­li­scher Pfarrer arbeitet heute in Duis­burg.
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Disku­tiert den Zusam­men­hang von Kolo­nia­lismus und Natio­nal­so­zia­lismus. Von welchen Zusam­men­hängen spricht Austen Peter Brandt ? Welche Konti­nui­täten könnte es geben ?

Hinweise/​Stichworte : Verbin­dung von Konzen­tra­ti­ons­la­gern in Namibia nach dem Herero- und Nama-Aufstand 1904 und natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Konzen­tra­ti­ons­la­gern ? Herr­schafts­denken ? Rassismus ? Entmensch­li­chung ?
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Verlasst die Stadt­wunde. Sucht nach den “Stol­per­steinen” (Messing­pla­ketten im Stra­ßen­pflaster) an der Kreu­zung zwischen Kett­wiger Str. und Limbe­cker Str. – Wie hießen die Personen, derer hier gedacht wird ?

Korrekt ! Nicht-Korrekt !

Hört euch das Lied „Stol­per­steine“ von Trett­mann an. (Ihr findet es auf Youtube : https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​E​r​A​e​A​J​h​O​gG4)

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Stellt euch um die Steine herum und macht ein Foto. Besprecht, wie sich das Gedenken in den öffent­li­chen Raum einfügt.

Es geht um den Zusam­men­hang zwischen Kolo­nia­lismus und Natio­nal­so­zia­lismus. Welches Menschen­bild (Rassismus) ermög­licht.
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Rallye : Stadt­wunde
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Ihr habt alle Rallye­fragen zur Stadt­wunde beant­wortet. Notiert euch eure Punkt­zahl und geht zur nächsten Station bzw. zu eurem Treff­punkt.
STATION : Essener DOM

Es geht um IGNA­TIUS – den ‘verschenkten Mohr’; Es geht um Menschen­würde, den Wert von Menschen, um die Idee von Sklaven- und Leib­ei­gentum – in ‘histo­ri­schen Zeiten’ – und um die Verbin­dungen zum heute.

Die RALLYE Fragen & Aufgaben

Dies ist ein Spiel auf Zeit. (Die Stopuhr wird oben einge­blendet) BEREIT ?

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Wählt jemanden aus, der den Info­text zum Essener Dom vorliest – und hört ihn euch an. (Den Info­text findet ihr auch in den HINWEISEN)

Im frühen 18. Jahr­hun­dert schenkte der Kauf­mann Adam Schiffer der Fürstäb­tissin Fran­ziska Chris­tine von Pfalz-Sulz­bach einen schwarzen Jungen aus Surinam, dessen Vorfahren vermut­lich selbst aus Afrika verschleppt worden waren. Der mitge­brachte Junge wurde in Essen getauft und später unter dem Namen Igna­tius Fortuna bekannt, diente an ihrem Hof als Kammer­diener. Seine Grab­stätte befindet sich noch heute im ehema­ligen Waisen­haus auf der Steeler Straße und auch auf einem Gemälde, das sich im Schloss Borbeck befindet, ist er verewigt. Wer war er ? Welche Funk­tionen hatte er am Hof ? Und welche Wirkung hatte er auf die Essener Gesell­schaft ?
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Der dunkel­häu­tige Junge Igna­tius Fortuna wurde der ehema­ligen Fürstäb­tissin in Essen ‘geschenkt’ – und arbei­tete später dort als Diener mit zahl­rei­chen proto­kol­la­ri­schen Aufgaben. Vermutet ihr, dass es hier im Dom Spuren oder Infor­ma­tionen über ihn gibt ?

Hier im Essener Dom sind keine direkten Spuren von Igna­tius Fortuna zu finden. Man kann aber manche Hinweise auf Hier­ar­chien und Rang­ord­nung in Kirche und Gesell­schaft erkunden.
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Hier im Essener Dom sind keine direkten Spuren von Igna­tius Fortuna zu finden. (In der histo­ri­schen Dauer­aus­stel­lung des Schlosses Borbeck ist ein Gemälde der Fürstäb­tissin mit ihrem „Kammer­mohren“ (Öl/​Leinwand 1772) zu sehen. Und in Essen-Steele befindet sich das Grabmal von Igna­tius Fortuna in dem von der Fürstäb­tissin gestif­teten Waisen­haus (Steeler Str. 642–646, 45276 Essen-Steele. Dem Testa­ment der Fürstin entspre­chend – wurde er in ihrer Nähe in der Kapelle ihrer Stif­tung beigesetzt.)

Sucht im ‘Kreuz­gang’ nach Infor­ma­tionen über Fürstäb­tis­sinnen – von wann bis wann war Fran­ziska Chris­tine von Pfalz-Sulz­bach im Amt ?

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Die Fürstäb­tis­sinnen leiteten das welt­liche Frau­en­stift in Essen, in dem nur hoch­ad­lige Frauen aufge­nommen wurden. Gleich­zeitig herrschte sie als Reichs­fürstin über Essen. Sie waren die geist­li­chen und welt­li­chen Herr­sche­rinnen zwischen Emscher und Ruhr bis zur Säku­la­ri­sa­tion (Tren­nung von Staat und Kirche) im Jahre 1804.

Foto­gra­fiert die Wand­in­schrift zu den Fürstäb­tis­sinnen

(und zeigt das Foto später vor…)
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Wer liegt im Essener Dom begraben ?

Seht inner­halb des Kreuz­gangs nach – welche Art von Stein­platten liegen dort und welche Infor­ma­tionen enthalten sie ?
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Was ist ein Domka­pi­tular oder Domprobst ? Ein Domka­pi­tular ist der leitende Domherr, der für die Durch­füh­rung der feier­li­chen Gottes­dienste der Bischofs­kirche zuständig ist. Der Domprobst ist erster Würden­träger und ist u.a. für die Verwal­tung der Güter des Domes verant­wort­lich.

Wer ist als hier bunte Statue zu sehen ?

Sucht auf dem Domhof – dem offe­neren Bereich vor der Dom (Rich­tung Volks­hoch­schule).
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Wer war Franz Hengs­bach ? Franz Kardinal von Hengs­bach war der erste Bischof von Essen (* 10. September 1910 in Velmede ; † 24. Juni 1991 in Essen). Franz Hengs­bach war der Stadt Essen und dem Ruhr­ge­biet insge­samt sehr verbunden. Die Statue erin­nert an die Lebens­leis­tung des Grün­dungs­bi­schofs des Bistums Essen.

Besprecht das Bild der Fürstäb­tissin mit dem „Kammer­mohr“ Igna­tius Fortuna ! Stich­worte : Körper­hal­tung, Bild­aufbau, Aufgaben, Klei­dung…

Stichworte/​Analyseaspekte : In welcher Posi­tion / Haltung ist Igna­tius Fortuna abge­bildet ? Welche Aufgaben hatte Igna­tius Fortuna am Hof ? Wie ist Igna­tius Fortuna gekleidet ? Was lässt sich über seinen Stand am „Hof“ der Fürstäb­tissin vermuten ? In welchem Verhältnis stand Igna­tius Fortuna zur Fürstäb­tissin ?
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Hört euch den gespro­chenen Origi­nal­wort­laut des histo­ri­schen Briefs der Familie Schiffer an die Fürstäb­tissin an. (Beim Hören : Was wollen die ? Mit welchen Mitteln?)

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In welchem Zusam­men­hang wurde das Symbol des „Mohren“ noch lange verwendet ?

Ein bekanntes Produkt aus Übersee wurde bis 2004 mit einem „Mohren“ beworben !
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Der „Mohr“ wurde häufig für die Werbung von Scho­ko­lade („Sarotti-Mohr“) verwendet. Dieses führte zu Diskus­sionen, ob es sich dabei um eine rassis­ti­sche Marken­figur bzw. um ein rassis­ti­sches Unter­neh­mens­logo handelt. Seit 2004 hat der Mohr von Sarotti eine goldene Haut­farbe und heißt “Magier der Sinne”.

Disku­tiert, warum der Begriff des „Mohren“ rassis­tisch verstanden werden kann ?

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Das Wort „Mohr“ stammt aus der Zeit des Kolo­nia­lismus. Proble­ma­tisch ist insbe­son­dere die rassis­ti­sche und stereo­type Verwen­dung des Begriffes. In den meisten Fällen wird der „Mohr“ als Diener, als Page darge­stellt. In diesem Kontext bezieht sich der der Begriff auf eine Zeit, in der Schwarze als Diener nach Deutsch­land kamen.

Rallye : Essener Dom
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